Die Arbeit einer Thanatopraktikerin – würdevoller Abschied mit Respekt und Feingefühl
Der Verlust eines geliebten Menschen ist ein tiefgreifender Einschnitt. In dieser schweren Zeit wünschen sich viele Angehörige, den Verstorbenen noch ein letztes Mal so zu sehen, wie sie ihn in Erinnerung behalten möchten – friedlich, gepflegt und in würdevollem Zustand. Genau hier beginnt die verantwortungsvolle Arbeit einer Thanatopraktikerin.
Thanatopraxie ist die kunstvolle und zugleich medizinisch-fundierte Aufbereitung von Verstorbenen. Unsere ausgebildete Thanatopraktikerin sorgt dafür, dass eine offene Aufbahrung möglich ist – auch dann, wenn der Verstorbene durch Krankheit, Unfall oder andere Umstände äußerlich stark verändert wurde.
Was macht eine Thanatopraktikerin?
Zu ihren Aufgaben gehören:
- Hygienische Grundversorgung: Waschen, Pflegen und Desinfizieren des Körpers
- Konservierung: Austausch körpereigener Flüssigkeiten durch konservierende Flüssigkeiten zur Verzögerung der Verwesung mittels Dialyseverfahren
- Rekonstruktion: Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbildes, etwa nach Verletzungen
- Kosmetische Behandlung: Anwendung von Kosmetika, Frisieren und Ankleiden
Auch arbeiten wir eng mit anderen Bestattungsinstituten zusammen und begleite Sie auf Wunsch durch diesen sensiblen Teil des Abschieds.
Jede Versorgung wird mit höchster Achtung, Würde und Sorgfalt ausgeführt. Denn ein friedlicher letzter Anblick kann ein tröstlicher erster Schritt auf dem Weg der Trauer sein.
Wenn Sie Fragen zur Thanatopraxie haben oder sich unsicher sind, ob eine offene Aufbahrung möglich ist, sprechen Sie uns gerne jederzeit an.